Lexikon

Wir haben für Sie lesenswerte, nützliche und spannende Informationen rund um Selbstständigkeit, Unternehmen, Unternehmensverwaltung und Unternehmensführung zusammengefasst und zur Verfügung gestellt.

Steueridentifikationsnummer

Meist wird die Steueridentifikationsnummer mit Steuer-ID abgekürzt. Sie wird jedem Bundesbürger mit der Geburt verliehen und bleibt ein Leben lang gleich. Die Kennziffer umfasst elf Ziffern und dient den verschiedenen Ämtern dazu, Daten einfacher untereinander austauschen zu können. Verwaltet werden alle Steuer-IDs vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Neben dieser Identifikationsnummer verwaltet das BZSt auch Daten wie Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geburtsort und die aktuelle Anschrift. Es sind vor allem das Finanzamt, Banken, die Rentenkasse, die Agentur für Arbeit und die Familienkasse, die mit dieser Kennziffer arbeiten.

Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität wird auch EK Rentabilität oder EKR genannt und ist eine wichtige wirtschaftliche Kennzahl für Unternehmen. Sie gibt an, wie hoch die Rendite des Eigenkapitals ist. Vor allem für Investoren ist diese Kennzahl bedeutsam, da sie Auskunft darüber gibt, wie wirtschaftlich ein Unternehmen arbeitet. Die Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis von Gewinn und Eigenkapital und wird in Prozent angegeben. Da sie die Ertragskraft eines Unternehmens während einer Periode angibt, können sich Investoren durch sie ein Bild davon machen, ob sich das Investieren lohnt. Die Definition der Eigenkapitalrentabilität ist somit kurz gesagt der Prozentsatz, mit dem das investierte Eigenkapital in einem Unternehmen verzinst wird.

Vorkasse

Vorkasse oder Vorauskasse ist eine weit verbreitete Zahlungsart, die Händlern finanzielle Sicherheit bietet. Die Ware wird hierbei erst verschickt, wenn der Kunde die Rechnungssumme überwiesen hat. Dadurch ist die Vorkasse von Bedeutung für viele Anbieter und Branchen, die sich vor Zahlungsausfällen schützen möchten und müssen. Der Käufer geht in Vorleistung. Bleibt seine Zahlung aus, erhält er keine Ware. Während diese Zahlungsmethode Händlern Vorteile bietet, trägt der Kunde das volle Risiko.

Dropshipping

Dropshipping wird auch Streckengeschäft genannt. Der Händler kann seine Produkte verkaufen, ohne Lagerung und Logistik für sie zu übernehmen. Anstatt die Ware wie im klassischen Handel auf Vorrat zu haben, wird diese direkt vom Großlieferanten zum Endkunden geschickt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Dropship, den Händler als Dropshipper. Weitere Namen für das E-Commerce-Geschäftsmodell sind Direktversand und Fulfillment.